Sie brauchen keine Agentur mehr.
Zumindest nicht, um einen Text zu schreiben. Eine Social-Media-Anzeige zu bauen. Ein Bild zu bearbeiten. Oder aus einem Video zehn kleine Clips zu machen.
Das kann KI heute erstaunlich gut. Schnell. Und oft für einen Bruchteil dessen, was früher nötig war. Klar: Das betrifft auch unser Geschäft als Agentur.
Aber ich glaube, die entscheidende Frage ist inzwischen eine andere: Wer erkennt eigentlich, ob das Ergebnis wirklich gut ist?
Ich sehe immer mehr Kommunikation, die technisch völlig okay ist: saubere Bilder, glatte Texte, ordentliche Anzeigen.
Und trotzdem bleibt nichts hängen. Weil das Ergebnis genauso gut von zehn anderen Unternehmen stammen könnte.
Es fehlt das, was uns zweimal hinschauen lässt: Eigenheiten. Ein eigener Ton. Das, was „menschelt“. Etwas, bei dem ich denke:
Ja. Genau DIE sind das.
Natürlich nutzen wir selbst KI. Jeden Tag.
Aber wir lassen sie nicht entscheiden, was ein Unternehmen sagen sollte. Wir verwerfen Vorschläge. Wir schreiben um. Wir hinterfragen Bilder. Wir suchen nach der Idee hinter der Idee. Und manchmal sagen wir auch: Sieht gut aus – passt aber überhaupt nicht zu diesem Unternehmen.
Vielleicht verändert sich genau darin gerade unsere Aufgabe als Agentur: weniger reine Umsetzung, mehr auswählen, bewerten, einordnen, zuspitzen. Und dafür sorgen, dass aus einem KI-Ergebnis am Ende wieder Kommunikation mit Persönlichkeit wird.
Wie erleben Sie das: Wird Kommunikation durch KI besser – oder eigentlich nur austauschbarer?


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