Wer jetzt auf Sichtbarkeit verzichtet, sollte einen guten Plan haben.
Wenn der Markt schwieriger wird, schalten viele Unternehmen reflexartig auf Rückzug. Marketingbudgets werden gekürzt, Projekte verschoben, Kommunikation heruntergefahren.
Verständlich? Ja. Aber was genau soll danach passieren?
Natürlich müssen Kosten auf den Prüfstand. Nur: Vom Sparen allein kommt kein neuer Kunde.
Gerade wenn Aufträge fehlen oder das bisherige Geschäft nicht mehr so zuverlässig funktioniert, hilft das Vogelstrauß-Prinzip wenig: Kopf in den Sand, durchhalten und darauf hoffen, dass es irgendwann wieder besser wird.
Vielleicht braucht's gerade dann das Gegenteil:
Sich sortieren. Das eigene Angebot hinterfragen. Klarer werden. Sichtbar bleiben. Neue Kunden ansprechen. Dinge ausprobieren, die man sich bisher nicht getraut hat.
Denn wenn das bisherige „Weiter so“ nicht mehr funktioniert, ist ein noch konsequenteres „Weiter so“ kaum die Lösung.
Marketing kann schwierige Rahmenbedingungen nicht wegzaubern. Aber es kann helfen, wieder selbst ins Handeln zu kommen – statt darauf zu warten, dass Konjunktur oder Markt die Richtung vorgeben.
Raus aus der Deckung. Dort lässt sich Zukunft schlecht gestalten.
Wie erleben Sie das gerade: Wird in schwierigeren Zeiten zu schnell auf Rückzug geschaltet?

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